12.-14.5.11 Bougnon – Montureux lès Baulay - Velles
Endlich regnet es und wir ziehen weiter. Super war die Stipvisite auf dem Haras de Cavallon, nochmals herzlichen Dank Gaby und Carlo, wir kommen sicher irgendwann wieder (diesmal angemeldet) zu Besuch. Honeys Pfoten geht es entlang der Sâone wieder viel besser. Auch der Regen und die nicht mehr so trockenen Böden kommen uns allen zu gut. In Montureux lès Baulay hilft uns ein deutsches Ehepaar (welches auf einem Hausboot wohnt) bei der Suche nach einem Bauern. Wir werden fündig bei Jean-Pierre. Die Pferde erhalten eine Boxe mit Heu à Discrétion, darin inbegriffen auch die schon lange erwünscht nötige Ruhe. Jean-Pierre ist sehr an unserer Ausrüstung interessiert, am Morgen verweigert er jegliche Bezahlung (ein Bisou ist davon ausgenommen).
Merci beaucoup à Jean-Pierre et sa Maman pour l’acceuil que nous avons vecu chez vous. C’est des rencontres comme celle avec vous qui font la beauté de voyager comme nous le faisons. Qui sait, peut-être un jour on repassera,.
Auch in Velles hilft das halbe Dorf mit, uns und unsere Tiere zu organisieren. Jeweils in müdem Zustand gegen Abend ergreift mich eine leichte Panik bezüglich Nachtlager, bis jetzt fanden wir jedes Mal eine Lösung.
Ziemlich depressiv sitzen wir wieder im Gîte in Velles. Farielle hat sich heute morgen im sumpfigen Wald zum zweiten Mal das linke Vordereisen abgezogen. Diesmal ist auch die innere Wand weg, mit Mühe kann ich noch einen Nagel geben damit sie auf die Weide kann. An Weiterreiten ist nicht zu denken, wir müssen aufgeben. Wenn ich daran denke dass wir eigentlich optimal ausgerüstet mit frisch beschlagenen Pferden gestartet sind und nach einem knappen Viertel unserer Strecke schon Forfait geben müssen, überkommt mich das heulende Elend. Irgendwie sind wir unsere anfängliche Pechsträhne nie losgeworden.
Na ja, es gibt ja noch weitere Projekte……


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