Sonntag, 15. Mai 2011

Das war's

12.-14.5.11     Bougnon – Montureux lès Baulay - Velles
Endlich regnet es und wir ziehen weiter. Super war die Stipvisite auf dem Haras de Cavallon, nochmals herzlichen Dank Gaby und Carlo, wir kommen sicher irgendwann wieder (diesmal angemeldet) zu Besuch. Honeys Pfoten geht es entlang der Sâone wieder viel besser. Auch der Regen und die nicht mehr so trockenen Böden kommen uns allen zu gut. In Montureux lès Baulay hilft uns ein deutsches Ehepaar (welches auf einem Hausboot wohnt) bei der Suche nach einem Bauern. Wir werden fündig bei Jean-Pierre. Die Pferde erhalten eine Boxe mit Heu à Discrétion, darin inbegriffen auch die schon lange erwünscht nötige Ruhe. Jean-Pierre ist sehr an unserer Ausrüstung interessiert, am Morgen verweigert er jegliche Bezahlung (ein Bisou ist davon ausgenommen).
Merci beaucoup à Jean-Pierre et sa Maman pour l’acceuil que nous avons vecu chez vous. C’est des rencontres comme celle avec vous qui font la beauté de voyager comme nous le faisons. Qui sait, peut-être un jour on repassera,.
Auch in Velles hilft das halbe Dorf mit, uns und unsere Tiere zu organisieren.  Jeweils in müdem Zustand gegen Abend ergreift mich eine leichte Panik bezüglich Nachtlager, bis jetzt fanden wir jedes Mal eine Lösung.
Ziemlich depressiv sitzen wir  wieder im Gîte in Velles. Farielle hat sich heute morgen im sumpfigen Wald zum zweiten Mal das linke Vordereisen abgezogen. Diesmal ist auch die innere Wand weg, mit Mühe kann ich noch einen Nagel geben damit sie auf die Weide kann. An Weiterreiten ist nicht zu denken, wir müssen aufgeben. Wenn ich daran denke dass wir eigentlich optimal ausgerüstet mit frisch beschlagenen Pferden gestartet sind und nach einem knappen Viertel unserer Strecke schon Forfait geben müssen, überkommt mich das heulende Elend. Irgendwie sind wir unsere anfängliche Pechsträhne nie losgeworden.
Na ja, es gibt ja noch weitere Projekte……







Mittwoch, 11. Mai 2011

Up and downs

7.-11.5.11 Mélisey - Visoncourt - Faverney - Bougnon
Erstmals sind wir in unbekanntem Gelände und schon gehts mit dem Verreiten. Erst bin ich dran, am Nachmittag Denise. In den nächsten Tagen haben wir jeweils am Morgen schöne Wege, am Nachmittag sind wir dann auf Teer. Es ist sehr heiss für die Jahreszeit, schon über 25 Grad und das anfang Mai. Zweilmal zelten wir. Die Trockenheit macht sich bemerkbar, für das erste Logis müssen wir 20 Euro zahlen und das für eine mutz abgemähte Heuwiese. Die zweite Nacht ist dann gratis. Wir zäunen einen Pappelnhain ein, inbegriffen in der Miete sind Heerscharen von Anophelesmücken welche Attacke auf uns und die Vierbeiner fliegen. Um 9 Uhr entfliehen wir ins Zelt, die Pferde tigern die ganze Nacht rum. Honey schont sich, die Hitze-Kilometer auf Teer haben ihr nicht gut getan und mein minimalistisches Schuhtraining war suboptimal. Am dritten Tag zieht sich Farielle ein Eisen ab, netterweise bricht auch noch ein Teil der Hufwand aus. Eigentlich haben wir in den ersten 10 Tagen schon fast alles erlebt was schief gehen kann.
Am Morgen aktivieren wir schon wieder unser Backup und reiten dann Gaby von Felten (distanzreitende Auslandschweizerin) in der Region an. Bei ihr können wir einen Ruhetag einschieben, Honey ein Gstältli mit angebundenen Schuhen verpassen und duschen. Sie leiht uns ein Auto und wir können in Vesoul einkaufen, vorallem der Kaffee (ausgegangen) muss ersetzt werden, wer weiss, was uns in den nächsten Tagen noch erwartet





Samstag, 7. Mai 2011

Erste Woche

2.-6.5.11, Bouxwiller – Suarce – Larivière – Le Mont - Mélisey
Der  Anfang ist vielversprechend: am Abend vor dem Abritt vergisst Denise ihren Hausschlüssel im Stall (Feststellung dieser Tatsache um Mitternacht), Abritt am nächsten Tag dann erst um 11.30 Uhr. Ines hat am ersten Abend Drücke, es muss ein anderes Schabrackensystem her, am zweiten Tag verliere ich 450 € und die Postkarte um Nachschub zu beziehen. Probleme sind bekanntlicherweise ja da um gelöst zu werden: eine Kollegin hat noch einen Hausschlüssel, Urs bringt uns Wolldecke und Pad nach Suarce, Denise bestellt eine neue Postkarte, Mireille wird sie uns bringen. Wir stossen auf ein funktionierendes Backup-System an.
In der dritten Nacht zelten wir (eine Budget-Korrektur wurde notwendig, siehe oben). Nach einer einmaligen Uebung mit neu-Einzäunen um 23 Uhr im Schein der Stirnlampe bleiben die Pferde wo sie sind.  Nach einer schlaflosen Nacht erscheint der Komfort in Mélisey noch viel anziehender als sonst schon. Wir freuen uns auf den ersten Ruhetag.
Die uns schon bekannte Strecke während den ersten 4 Tagen ist wunderschön  zu reiten, auch das Wiedersehen mit Bekanntschaften vom letzten Jahr „fägt“.
Morgen, Sonntag geht’s weiter, wir sind alle 6 gut erholt und freuen uns auf neue Abenteuer.


Freitag, 29. April 2011

Abschied

Heute, an meinem letzten Arbeitstag, überrascht mit Natascha mit einem Gläschen Prosecco und einer wunderschön gestalteten Abschiedskarte. Vielen, vielen Dank liebe Registerkolleginnen. Herzlichen Dank auch an Chrigu, er hat mir - Computer-Dummie -  und meinem Laptop noch ein letztes Update verpasst.

Tschüss, machts gut....
Sibil

Donnerstag, 28. April 2011

der Countdown läuft.....

In 5 Tagen geht's los: zuerst mit Auto und Hänger in Elsass, am Montag, 2.5.11 fällt der Startschuss. Die Pferde sind alle neu beschlagen, Farielles Carnet ist eröffnet, sogar das Gesundheitszeugnis ist schon bei meinen Unterlagen. Die Spannung steigt.......

Dienstag, 22. März 2011

Vorbereitungen 2

Da ich nicht sicher bin, ob Honey's Pfoten die 1000km ohne Probleme schaffen, hat ich ihr für den Notfall Schuhe bestellt: im Moment findet sie sie ätzend, spätestens nach 100m sind alle 4 in hohem Bogen weggeflogen. Das wird noch heiter werden.

Donnerstag, 3. März 2011

Vorfreude

supercooler Blog, Danke Sibil und Melanie
Ich habe alle Reitwanderwege und Unterkünfte auf die Karten übertragen, z.T. hat es Gites in Schlössern und in alten Mühlen dabei. Ich kanns kaum noch erwarten !!! Vor allem das Loire-Tal wird megaschön.
Noch 8 Wochen, d.h  noch 57 Tage!!!
Eure Denise

Dienstag, 1. März 2011

Vorbereitungen

Bald geht's los, das Kartenmaterial (über 400 Euro) ist angekommen, Stubentisch und andere grosse Flächen sind belegt. Die Vorfreude steigt